Ich will den Natur- und Umweltschutz im Landkreis stärken.

Naturnaher Tourismus

Was den Barnim für Touristen so attraktiv macht, sind die gut ausgebauten Fahrradwege, Wanderwege und der Wassertourismus. Jedoch muss sich der Landkreis in dieser Hinsicht besser vermarkten. Das erfordert eine Stärkung der kreiseigenen Gesellschaft für Wirtschafts- und Tourismusförfderung (WITO). Ich möchte ein gemeinsames touristisches Konzept mit der Uckermark anstreben und auch den Gesundheitstourismus ausbauen. Grundvoraussetzung für all dies ist eine intakte Natur. 

Energie und Wirtschaft im Einklang mit der Umwelt

Ich bin für eine den natürlichen Gegebenheiten angepasste wirtschaftliche Entwicklung, wende mich aber gegen unnötige und überdimensionierte Projekte wie Energietrassen durch Schutzgebiete, den Ausbau von Bundesstraßen am Bedarf vorbei und die weitere Zersiedelung der Landschaft. Der Flächenverbrauch muss reduziert und die landwirtschaftlichen Flächen besser geschützt werden.

Lückenbebauung und Bauen im Bestand müssen Vorrang vor der großzügigen Ausweisung neuer Siedlungsflächen haben. Ich wende mich gegen die Ausweisung von Windeignungsgebieten in schützenswerten Waldgebieten.

Die Landwirtschaft muss gesünder werden. Weg von der industriemäßigen Produktion, weniger Pestizide, Verzicht auf Glyphosat, mehr Bioanbau. Im Rahmen der kreislichen Möglichkeiten möchte ich mich dafür einsetzen.

Wie?

  • Stärkung der Unteren Naturschutzbehörde – strukturell und personell
  • besserer Vollzug und Präsenz in der Fläche
  • gute Zusammenarbeit mit den Verwaltungen der Großschutzgebiete (Naturpark, Biosphärenreservat, Regionalpark)
  • Position gegen landschaftszerstörende Infrastrukturprojekte
  • keine Windeignungsgebiete in schützenswerten Waldflächen